Fledermausausstellung
Jäger der Dunkelheit – Fledermäuse im Naturpark
Vom 6. Mai bis 13. September 2026
Wer fliegt lautlos durch die Nacht? Wer sieht mit den Ohren und schläft mit dem Kopf nach unten? Wer hängt in großen Gruppen in Höhlen und Dachböden? Und warum sind die Jäger der Dunkelheit so wichtig für uns?
Die Ausstellung Jäger der Dunkelheit – Fledermäuse im Naturpark entführt in die faszinierende Welt der Fledermäuse und eröffnet ein kleines Universum voller Wunder und Rätsel – mit vielen Infos über heimische Arten und ihre Lebensräume, über Echoortung und Flugkünste, über Winterschlaf, Wochenstuben und Fledermausgemeinschaften.
Themen der Ausstellung:
Weder Vogel noch Maus Fledermäuse sind Säugetiere / Heimische Fledermäuse Verschiedene Fledermausarten entdecken / Mit den Händen fliegen Fledermäuse als wendige Flugakrobaten / Echoortung Orientierung bei Dunkelheit /Jäger der Nacht Fledermäuse auf Insektenpirsch / Tagsüber abhängen Fledermausquartiere / Frauenpower Die Wochenstube der Fledermäuse / Wanderer zwischen den Welten Sommer- und Winterquartiere / Winterschlaf Leben auf Sparflamme / Bedrohung & Schutz Wie wir Fledermäusen helfen können / Die Mystik der Fledermäuse Nachtgeister und Glücksbringer
Ergänzt wird die Ausstellung durch die Bilder und Basteleien, die im Vorfeld der Ausstellung von Kindern zum Malwettbewerb eingereicht wurden.
In der Ausstellung zeigen wir u.a. Exponate der AG Fledermausschutz BW e.V. und des Naturparks Rhein–Taunus und danken den Leihgebern für die Zurverfügungstellung ihrer Ausstellungen.
Wie wir Fledermäuse helfen können
Wissen ist der erste Schritt um wirklich helfen zu können: Nur wer die Lebensweise der Arten kennt, kann sie gezielt unterstützen.
Holen Sie sich Tipps beim Fledermauswissen weiter unten auf dieser Seite oder bei den Flederfreunden.
Begleitprogramm Termine
22. April | Fachvortrag im Naturparkzentrum „Licht aus für Natur und Nacht“ mit Dr. Stefan Bosch, Fachbeauftragter für Vögel des NABU BW
06. Mai | Eröffnung der Ausstellung mit Fledermauswerkstatt und Preisverleihung der Gewinner:innen des Malwettbewerbs im Naturparkzentrum
09. Mai | Mitmachgeschichte im Naturparkzentrum „Dora Fledermaus“ für Kinder von 6-10 Jahren mit Angelika Hering, Naturparkführerin
09. Mai | Exkursion in Maulbronn „Fledermäuse finden Freunde – Mit dem Bat-Detektor auf Entdeckungsreise“, rund um das Kloster Maulbronn mit Klaus Timmerberg, Naturparkführer
30. Mai | Exkursion in Illingen „Die verborgene Welt der Fledermäuse“, mit Christopher Schiller, Naturparkführer
07. Juni | Aktionsnachmittag im Naturparkzentrum mit Fachwissen und Fledermauswerkstatt für Groß und Klein
10. Juni | Fachvortrag im Naturparkzentrum: „Ein Garten für Fledermäuse – mehr Leben in der Nacht“ mit Maren Meissner, Dipl. Biologin
16. Juni | Fachvortrag in Kürnbach: „Was uns verbindet - Biotopverbund für Fledermäuse am Beispiel der Gemeinde Kürnbach“ mit Daniel Striegel (Bachelor of Engineering)
19. Juni | Fachvortrag im Naturparkzentrum „Mitbewohner im Glockenstuhl - Wenn der Kirchturm ein Fledermausquartier ist“ , Referent Dr. Christian Dietz, Fledermausexperte und Gutachter.
01.Juli | Fachvortrag im Naturparkzentrum, „Insektenvielfalt im Naturgarten“ mit Britta und Klaus Faaß, Wildbienengarten Straubenhardt
05. Juli | Aktionsnachmittag im Naturparkzentrum mit Fachwissen und Fledermauswerkstatt für Groß und Klein
15. Juli | Fachvortrag im Naturparkzentrum „Fledermäuse finden Freunde - Verbreitung der Fledermäuse im Naturpark“ mit Klaus Timmerberg, Dipl. Geograph Landschaftsökologie)
18. Juli | Exkursion „Ohne Fledermäuse kein Tequila“ in Hohenhaslach mit Christine Fiedler, Naturparkführerin
31. Juli | Exkursion „Ohne Fledermäuse kein Tequila“ in Hohenhaslach mit Christine Fiedler, Naturparkführerin
01. August | Exkursion „Fledermäuse finden Freunde – Mit dem Bat-Detektor auf Entdeckungsreise“, rund um das Kloster Maulbronn mit Klaus Timmerberg, Naturparkführer
02. August | Aktionsnachmittag im Naturparkzentrum mit Fachwissen und Fledermauswerkstatt für Groß und Klein
06. September | Aktionsnachmittag im Naturparkzentrum mit Fachwissen und Fledermauswerkstatt für Groß und Klein
18. September | Fachvortrag im Naturparkzentrum und Exkursion „Der Himmel über dem Naturpark – Was erzählt uns das Licht der Sterne?“ mit Prof. Dr. Thomas Haalboom
Fledermäuse sind faszinierende und zugleich bedrohte Jäger der Nacht. Im Rahmen der aktuellen Fledermausausstellung „Jäger der Dunkelheit: Fledermäuse im Naturpark“ im Naturparkzentrum rückt der Naturpark in diesem Jahr diese besonderen Tiere in den Fokus.
Ihr Schutz beginnt mit Wissen: Nur wer die Lebensweise einzelner Fledermausarten genau kennt, kann ihnen gezielt helfen. Denn Quartiermangel und schwindende Nahrungsquellen setzen den Tieren zunehmend zu.
Fledermäuse sind durch den Mangel an Quartieren und Insekten bedroht. Ein besonderer Fall ist das Graue Langohr, eine früher weit verbreitete und heute vom Aussterben bedrohte Art. Von den 45 in Baden-Württemberg verblieben Kolonien befinden sich einige im Gebiet des Naturparks Stromberg-Heuchelberg. Machen wir unsere Region zu einem Langohr-Hotspot, indem wir die Rahmenbedingungen für die Langohren und andere Fledermäuse verbessern, indem wir sie nachts mit Nachtfaltern versorgen.
Gemeinsam mit Dr. Stefan Bosch – Flederfreund, langjähriger Quartierbetreuer und NABU-Fachbeauftragter für Vögel – zeigen wir in einer Artikelserie, wie jede und jeder aktiv werden kann im eigenen Haus, im Garten oder auf dem Grundstück.
Freuen Sie sich auf eine Serie voller praktischer Tipps, die helfen, Fledermäusen wieder mehr Raum zum Leben zu geben:
Fledermäuse sind durch den Mangel an Quartieren und Insekten bedroht. Ein besonderer Fall ist das Graue Langohr, eine früher weit verbreitete und heute vom Aussterben bedrohte Art. Von den 45 in Baden-Württemberg verbliebenen Kolonien befinden sich einige im Gebiet des Naturparks Stromberg-Heuchelberg. Machen wir unsere Region zu einem Langohr-Hotspot, indem wir die Rahmenbedingungen für die Langohren und andere Fledermäuse verbessern und zunächst die Lebensweise der kleinen, grauen Fledermaus mit den langen Ohren kennenlernen.
Graue Langohren bevorzugen wärmebegünstigte ländliche Regionen mit Weinbau und Streuobst. Aus diesem Grund liegt einer ihrer letzten Verbreitungsschwerpunkte im Bereich Nordschwarzwald, Kraichgau, Strom- und Heuchelberg. Graue Langohren kommen nur in Mitteleuropa vor und sind damit eine Art, für die wir besondere Verantwortung tragen. Als Kulturfolger haben sich Langohren dem Menschen angeschlossen und bewohnen unsere Gebäude. Als reine Insektenfresser ernähren sie sich von nachtaktiven Insekten wie Eulenfaltern, die sie mit Hilfe der Ultraschallpeilung im Flug orten, fangen und an ausgewählten Hangplätzen verspeisen. Abgebissene Falterflügel zeugen oft von einem solchen Fressplatz. Groß sind die Sommerkolonien der Langohren nicht, sie zählen oft nur fünf bis 25 Tiere. Ab März finden sich die Tiere dort ein. Die Weibchen bilden so genannte Wochenstuben, in denen im Juli jedes Weibchen ein Junges zur Welt bringt. Die Männchen leben in dieser Zeit einzeln in separaten Quartieren. Die Jungen werden mehrere Wochen gesäugt und im September lösen sich die Wochenstuben auf. Den Winterschlaf verbringen Fledermäuse in tiefen Mauerspalten, Stollen und Gewölbekellern.
Weitere Informationen zu verschiedenen Fledermausarten finden Sie unter Heimische Fledermäuse NABU
Beitrag_Fledermauswissen_Teil_1.pdf
Alle einheimischen Fledermausarten sind ausschließlich Insektenfresser, auch die Grauen Langohren. Da sie nachtaktiv sind, jagen sie in der Dunkelheit mit Hilfe der Ultraschallortung fliegende Insekten wie Eulenfalter, Fliegen, Mücken und Käfer. Und da Insekten für ihre Entwicklung zwingend blühende Pflanzen benötigen, kann man für Fledermäuse in Gärten und Anlagen gezielt Arten anpflanzen, die für nachtaktive Insekten attraktiv sind. Immerhin sind 85 Prozent unserer Insekten sind nachtaktiv! Für das Graue Langohr haben drei Pflanzen eine herausragende Bedeutung: Nachtkerze, Königskerze und Lindenbäume. Aber auch Seifenkraut, Schafgarbe, Johanniskraut, Wasserdost, Rainfarn, Efeu, Geißblatt, Hopfen, Disteln, Brenneseln, Weißdorn, Apfel, Eberesche, Mädesüß, Baldrian oder Blutweiderich sind sehr insektenfreundliche Pflanzen, die nicht nur attraktiv blühen, sondern auch den Insekten und Fledermäusen nützen. Naturfreundliche Gärten sollten grundsätzlich standorttypische Stauden, Gehölze und Bäume enthalten und selbstverständlich giftfrei bewirtschaftet werden.
Die Beispiele zeigen, dass es zahlreiche Möglichkeiten gibt, um dem Insektenmangel bei Fledermäusen Abhilfe zu schaffen. Weitere Informationen finden Sie unter naturadb Fledermausfreundlicher Garten
Machen wir unsere Region zu einem Langohr-Hotspot, indem wir die Rahmenbedingungen für die Langohren und andere Fledermäuse verbessern, indem wir sie nachts mit Nachtfaltern versorgen.
Fledermauswissen_Teil_2.pdf
Graue Langohren sind typische Kulturfolger, die in wärmebegünstigten Dörfern leben und dort Gebäude wie Kirchen und die Dachstühle von Fachwerkhäusern bewohnen. In Mauernischen und Spalten des Dachgebälks gut versteckt verbringen die nachtaktiven Tiere den Tag. Zwischen März und September befinden sich in geräumigen Dachstühlen die so genannten Wochenstuben, in denen die Weibchen leben und im Juni jeweils ein Junges zur Welt bringen. In dieser Zeit sind die Fledermäuse sehr empfindlich und dürfen nicht gestört werden. Umbau- und Renovierungsarbeiten müssen unbedingt in die Herbst- oder Frühjahrsmonate verlegt werden. Um in die Quartiere zu gelangen sind für Fledermäuse spaltenförmige Einflugöffnungen wichtig. Diese können auch bei Vergitterungen gegen Tauben oder bei Lochblechen gegen Insekten so gestaltet werden, dass die Fledermäuse sie problemlos passieren können. Als kurzzeitig genutzte Zwischenquartiere dienen den in Gebäuden lebenden Fledermäusen auch Mauerspalten, Hohlräume in Fassaden oder Gewölbe. Verkleidungen, Verblendungen oder Fensterläden sind ebenfalls vorübergehend oder dauerhaft genutzte Quartiere. Unverfugte Steinmauern oder Öffnungen in Hohlbocksteinen helfen ihnen ebenso wie spezielle Kästen, die an Hauswänden aufgehängt oder beim Bau gleich ins Mauerwerk integriert werden. Und haben die Tiere von sich aus einen Dachtrauf, eine Verblendung oder einen Fensterladen als Quartier gewählt, ist vor allem Toleranz gefragt. Zudem genießen die Quartiere der bedrohten Fledermäuse gesetzlichen Schutz.
Die Beispiele zeigen, dass es zahlreiche Möglichkeiten gibt, um dem Quartiermangel bei Fledermäusen Abhilfe zu schaffen. Weitere Informationen finden Sie unter Fledermausschutz an Gebäuden NABU
Machen wir unsere Region zu einem Langohr-Hotspot, indem wir die Rahmenbedingungen für die Langohren und andere Fledermäuse verbessern, indem wir sie willkommen heißen und ihnen Zugang zu unseren Gebäuden gewähren.
Fledermauswissen_Teil_3.pdf
Fledermäuse benötigen Jagdgebiete in unmittelbarer Nähe ihrer Quartiere, in denen sie nachts auf Insektenjagd gehen können. Graue Langohren jagen in einem engen Umkreis mit einem Radius von nur etwa einem Kilometer um ihr Quartier. Deshalb ist es wichtig, dass ergiebige und Nahrungsgründe leicht erreichbar sind. Reichlich zu Futtern gibt es in blütenreichen Gärten und Anlagen, an Bachläufen und Gewässern, an Waldrändern, auf Obstwiesen, Mähwiesen oder auch Sonnenblumenäckern. Jede vielfältiger und abwechslungsreicher eine Landschaft, umso besser. Und um dorthin zu gelangen, nutzen Fledermäuse gerne grüne Leitstrukturen entlang von Baumreihen, Heckenstreifen oder Bachläufen und meiden erleuchtete Straßen und Wohngebiete. Daher zählt jeder Baum und Busch und deshalb muss Natur gut vernetzt sein, das heißt Lebensräume und Lebensstätten müssen mit „grüner Infrastruktur“ vergleichbar mit einem Straßennetz miteinander verbunden werden. Nur wenn Lebensräume durch Biotopvernetzung miteinander in Kontakt stehen, können Tiere problemlos ihren Standort wechseln, neue Partner treffen und zu ihrer Nahrung gelangen. Für Fledermäuse sind solche Verbindungslinien lebenswichtige Flugwege oder „Luftstraßen“, die ihre Gebäudequartiere mit der offenen Landschaft verbinden.
Die Beispiele zeigen, dass es zahlreiche Möglichkeiten gibt, um Fledermäusen mit grüner Infrastruktur ein Verkehrswegenetz aufrecht zu erhalten. Weitere Informationen finden Sie unter Biotopverbund für Fledermäuse
Machen wir unsere Region zu einem Langohr-Hotspot, indem wir die Rahmenbedingungen für die Langohren und andere Fledermäuse verbessern, indem wir ihnen freie Flugbahnen gewähren, die ihre Quartiere und Jagdgebiete miteinander verbinden.
Fledermauswissen_Teil_4.pdf
Je nach Art bewohnen Fledermäuse Gebäude oder Naturhöhlen. Für die „Höhlen-Bewohner“ kann man gezielt spezielle Fledermauskästen in verschiedenen Ausführungen an Einzelbäumen, Waldrändern oder an Gewässern aufhängen. Auch die gebäudebewohnenden Arten wie Langohren oder Zwergfledermäuse nutzen gerne und manchmal auch nur kurzzeitig solche Kästen. An sonnigen Hausfassaden empfehlen sich so genannte Spaltenkästen, in die die Fledermäuse hineinkrabbeln und sich verkriechen können. Solche Kästen kann man aus Holz selbst bauen oder aus Holzbeton gefertigt kaufen. Im Gelände nutzen Fledermäuse Vogelnistkästen, bei denen die Einflugöffnung für sie umgerüstet wurde oder „bauchige“ Großraumkästen, die auch einer größeren Zahl Platz bieten. In jedem Fall muss ein freier Zuflug zum Kasten dauerhaft gewährleistet sein. Und es braucht Geduld, manchmal kann es Jahre dauern, bis ein Kasten von den Tieren besiedelt wird. Da alte Bäume oft abgängig und unsere Neubauten arm an Nischen und Spalten sind, ist ein zusätzliches Angebot an zahlreichen Unterschlupfmöglichkeiten wichtig und hilfreich.
Die Beispiele zeigen, dass es viele Möglichkeiten gibt, um dem Mangel an Quartieren und Verstecken bei Fledermäusen Abhilfe zu schaffen. Weitere Informationen finden Sie unter BUND Hannover Fledermauskästen
Machen wir unsere Region zu einem Langohr-Hotspot, indem wir die Rahmenbedingungen für die Langohren und andere Fledermäuse verbessern, indem wir ihnen Kästen und Verstecke anbieten.
Fledermauswissen_Teil_5.pdf
Fledermäuse sind nachtaktiv, orientieren sich mit Ultraschall und besonders die Grauen Langohren sind extrem lichtscheu. Unsere Welt wird jedoch nachts durch künstliche Lichtquellen immer heller und das ist ein großes Problem für die Langohren: Sie meiden helles Licht. Erleuchtete Straßenzüge oder Wohn- und Gewerbegebiete sind für sie unüberwindbare Barrieren. Aber auch für ihre Beute, die nachtaktiven Insekten ist Kunstlicht fatal: Es verwirrt sie, lockt sie in Lampengehäusen millionenfach in eine tödliche Falle und beeinträchtigt ihre Fortpflanzung. Beide Tiergruppen profitieren, wenn man wo immer möglich Kunstlicht reduziert und insektenfreundliche Lichtquellen einsetzt. Fledermäuse sind zudem auf Flugwege angewiesen, die nachts stockfinster sind. Solche Dunkelkorridore müssen bei Planungen verstärkt Berücksichtigung finden. Nicht ohne Grund verbietet das Naturschutzgesetz Baden-Württemberg (§ 21(2)) die Fassadenbeleuchtung an Gebäuden von April bis September ganztägig und von Oktober bis März in den Stunden von 22 Uhr bis 6 Uhr (soweit dies nicht aus Gründen der öffentlichen Sicherheit oder der Betriebssicherheit erforderlich ist). Dies betrifft Gebäude wie Kirchen, Schlösser, Rathäuser und Privathäuser. Öffentliche Straßen, Wege und Plätze müssen zudem bis 2030 auf insektenfreundliche Beleuchtung nachgerüstet werden. Leider werden diese sehr sinnvollen Maßnahmen eher als unzumutbare Gängelung und „Verbotskultur“ denn als Chance wahrgenommen, obwohl die Regelungen dem Klimaschutz und Energiesparen, dem Schutz nachtaktiver Tiere und auch unserer eigenen Gesundheit dienen. Wer die Natur schützen will, macht das Licht aus, an Fassaden, auf Gartenwegen, in Bäumen etc. und genießt einfach den Blick in den Nachthimmel.
Die Beispiele zeigen, dass es zahlreiche Möglichkeiten gibt, um die Nacht wieder Nacht sein zu lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Lichtverschmutzung Erklärfilm oder keine-fassadenbeleuchtung-von-april-bis-ende-september
Machen wir unsere Region zu einem Langohr-Hotspot, indem wir die Rahmenbedingungen für die Langohren und andere Fledermäuse verbessern und ihnen als Nachttiere nachts die Dunkelheit gönnen.
Fledermauswissen_Teil_6.pdf
Flyer als DOWNLOAD
NP-SH_Flyer_Fledermausausstellung_2026.pdf
849 Einsendungen zum Malwettbewerb - alle Werke werden ausgestellt
Herzlichen Dank an alle Kinder, die mit so vielen wunderschönen Bildern am Malwettbewerb teilgenommen haben und mit viel Kreativität und Liebe zum Detail tolle Fledermäuse gemalt und gestaltet haben.
Angesichts der vielen großartigen Kunstwerke fiel die Entscheidung für die Preisträger:innen nicht leicht.
Die Gewinnerinnen und Gewinner konnten ihre Preise zur Ausstellungseröffnung am 6. Mai entgegennehmen.
Alle eingereichten Kunstwerke werden nun bis Ende der Ausstellung im Naturparkzentrum gezeigt und können danach wieder abgeholt werden.












