Naturerlebnis Ehmetsklinge
Natur erleben
Flankiert von Rebanlagen, Wiesen und Wäldern liegt das Naturparkzentrum idylisch am Natur- und Badesee 'Ehmetsklinge'
Direkt vor der Tür eröffnet sich den Besuchern eine bunte Vielfalt an Natur- und Erlebnisangeboten welche nur darauf warten 'entdeckt' zu werden.
Ob Familienausflug, ein Sonntag-Spaziergang oder eine Wandertour... für alle Naturinteressierte ist etwas Passendes dabei.
Zur Auswahl stehen:
Schmetterlingsquiz
Mit dem Schmetterlingsquiz hat im Juni 2023 ein weiteres Naturerlebnisangebot seinen Platz am Naturparkzentrum gefunden.
16 vom BUND konzipierte und inmitten der Blühwiesen aufgestellte Quiztafeln laden die Besucher:innen ein, ihr Schmetterlingswissen zu testen und zu vertiefen.
Das Schmetterlingsquiz wurde gefördert durch die Sozialstiftung der Sparkasse Heilbronn und durch Naturparkförderung aus Mitteln des Landes, der Lotterie Glücksspirale und der Europäischen Union (ELER).
Womit schmecken Schmetterlinge? Wie überlebt der Zitronenfalter den Winter? Gibt es Schmetterlinge, die nicht fliegen können?
Antworten auf diese und viele weitere Fragen zu Schmetterlingen gibt das Schmetterlingsquiz am Naturparkzentrum. Von Tafel zu Tafel leiten die Fragen und Antworten weiter; ganz beiläufig vertieft man das Wissen über Schmetterlinge. Und hat dabei Gelegenheit, die vielen bunten Falter in den Blühwiesen und der angrenzenden WildkräuterWelt zu beobachten. Und wer noch mehr Interesse an Schmetterlingen hat: Im Naturparkzentrum lädt ein Riesen-Bandolino mit zwei Schmetterlingstafeln zum Spielen ein.
Das Wildkatzenrevier
Was muss eine junge Wildkatze alles lernen, bevor sie sich ihr eigenes Revier sucht?
Diese Frage bildet die Grundidee der Spiel- und Erlebnisanlage am Naturparkzentrum Stromberg-Heuchelberg.
Das Stuttgarter Planungsbüro Kukuk hat für den Außenbereich eine naturnahe Anlage konzipiert, die ein Wildkatzenrevier mit seinen unterschiedlichen Bestandteilen nachbildet.
Im Bereich 'Pirschen und Verstecken' geht es darum, Feinde zu vermeiden. Ob im Fuchsbau Meister Reineke lauert? Schwingende Seile laden zum Klettern ein und simulieren die Bewegung im hohen, dünnen Geäst der Baumkronen wenn es darum geht, außerhalb der Reichweite des Fuchses zu bleiben.
Rückzug und Heim
Baumhöhlen und Totholz sind wichtige Bestandteile des Wildkatzenlebensraums. Hier finden die jungen Wildkatzen Verstecke und geschützte Plätze zum Spielen und Erlernen der Katzenfertigkeiten. Ein nachgebildeter, mächtiger hohler Baumstamm bildet das optische Kernelement der Erlebnisanlage und ermuntert zum Klettern und Verstecken. Öffnungen im hohlen Baumstamm ermöglichen das Beobachten der Umgebung.
Lauern, jagen, fangen
Ausgezeichnete Sinne, hohe Beweglichkeit, Sprungkraft und natürlich ihre spitzen Krallen und Zähne machen aus der Wildkatze eine geniale Jägerin. Hier kommt Bewegung ins Spiel. Und kleine Haselmäuse verstecken sich besser im aus Weiden nachgebildeten Nest wenn die Wildkatze im Revier unterwegs ist.
Und auch für Gruppenerlebnis wird Raum geboten, ob mächtige Eichenstämme für Sitzkreise oder Hügel, Hecken und Höhlen als Verstecke.
Noch mehr zum Thema Wildkatze erfahren Sie hier
Das Weidenhäuschen
Auf unserem Spielplatz ist ein ganz besonderes Bauwerk entstanden: ein lebendiges Weidenhäuschen, das den Kindern künftig als Rückzugsort, Versteck und fantasievoller Spielraum dient – und gleichzeitig einen wertvollen Beitrag zur Biodiversität leistet.
Im Rahmen eines Workshops wurde das Häuschen gemeinsam mit der Naturparkführerin und Weidenflechterin Juliane Eckstein errichtet. Unter fachkundiger Anleitung lernten wir, wie aus frischen Weidenruten Schritt für Schritt eine stabile, lebende Struktur entsteht.
Lebendiger Baustoff – natürlich nachhaltig
Weiden sind ein idealer Baustoff für naturnahe Spielräume. Die biegsamen, frisch geschnittenen Ruten lassen sich hervorragend formen und flechten. Nach dem Einsetzen in den Boden treiben sie wieder aus und verwurzeln sich – das Häuschen wächst also mit und wird mit der Zeit immer dichter und grüner.
Beim Bau ist besonders wichtig:
- Verwendung frischer, unverzweigter Weidenruten
- Ausreichend tiefe Verankerung im Boden (ca. 30–40 cm), damit die Ruten gut anwachsen
- Regelmäßiges Wässern in der Anwuchsphase
- Ein sonniger bis halbschattiger Standort
- Stabiler Grundrahmen durch kräftige Haupttriebe
Die Technik des Weidenflechtens
Zunächst werden starke Ruten als Gerüst in den Boden gesteckt und kuppelförmig oder rund zusammengeführt. Diese bilden die tragende Struktur. Anschließend werden dünnere, flexible Weidenruten horizontal oder diagonal eingeflochten.
Durch das wechselseitige Einflechten – mal vor, mal hinter den senkrechten Ruten – entsteht ein stabiles, sich selbst tragendes Geflecht. An Kreuzungspunkten können die Ruten zusätzlich ineinander verschränkt oder leicht verdrillt werden, um die Konstruktion zu festigen.
Mit der Zeit verwachsen die lebenden Ruten an ihren Kontaktstellen miteinander – das Bauwerk gewinnt dadurch weiter an Stabilität.
Mehrwert für Kinder und Natur
Das Weidenhäuschen bietet unseren Kindern:
- geschützte Rückzugsorte
- Raum für Rollenspiele und Fantasie
- unmittelbare Naturerfahrung
Gleichzeitig schafft es neue Lebensräume für Insekten und andere Kleintiere. Blätter, Zweige und die entstehenden Strukturen fördern die Artenvielfalt und machen Natur direkt erlebbar.
Wir freuen uns sehr über dieses gelungene Gemeinschaftsprojekt. Unser Weidenhäuschen ist mehr als ein Spielort – es ist ein wachsendes Stück Natur in unserem Zentrum.
Die Vielfalt im Garten
Es blüht und summt und brummt und zwitschert!
Naturnahe Gärten sind ein Paradies für Insekten und Vögel die hier Nahrung und Rückzugsräume finden.
Mit der WildkräuterWelt wurde in Zaberfeld am Naturparkzentrum ein strukturreicher Garten mit vielen heimischen Wildkräutern und Wildstauden angelegt der BesucherInnen zum Verweilen, Entdecken und Nachahmen einlädt.
Die WildkräuterWelt gibt zahlreiche Tipps und Anregungen, um den einen Garten oder Balkon so zu gestalten, dass sich Mensch und Natur gleichermaßen darin wohl fühlen.
Themen der WildkräuterWelt
Heimische Wildblumen und Stauden sind robuster als ihre gezüchteten Nachfahren und bieten zahlreichen Insekten Nahrung und Lebensraum. Infotafeln informieren über die Pflanzen und ihre frühere Verwendung.
Die meisten Wildbienenarten sind Solitärbienen. Sie sind auf geeigneten Hohlräume angewiesen, welche sie als Nistplätze für ihre Brut nutzen. Nisthilfen für Wildbienen lassen sich mittels offener Bodenstellen, Totholz oder Pflanzenstängel schaffen.
Ein kleiner Schutzacker zeigt alte und heimische Getreidesorten und bietet auch selten gewordenen Ackerwildkräutern Lebensraum.
Steinhaufen und Trockenmauern sind extrem warme und trockene Lebensräume, die gerne von Eidechsen und Insekten angenommen werden.
Totholz bringt Leben in den Garten: Viele Insekten leben in und vom abgestorbenen Holz und sind wiederum willkommene Leckerbissen für Vögel, Fledermäuse und Kleinsäuger.
Anregungen für den eigenen Garten
Gärten sind wichtige Rückzugsgebiete für viele Pflanzen und Tiere, die durch zunehmende Flächenversiegelung und eine moderne Landwirtschaft aus unserer Landschaft verschwunden sind. Mit einfachen Mitteln können wir viel für sie im eigenen Garten tun.
Die WildkräuterWelt gibt zahlreiche und hilfreiche Informationen zur naturnahen Gestaltung von Garten und Balkon.
Nistkastenpfad
Welche Vögel leben im Wald und wer brütet in Baumhöhlen und Nistkästen?
Entdecken Sie auf dem rund 1,5 km langen Nistkastenlehrpfad die spannende Welt der Waldvögel und Höhlenbrüter. Begleitet von der Blaumeise Bella erleben Familien eine abwechslungsreiche Tour, bei der sie Einblicke in Nistkästen und natürliche Brutplätze erhalten und wertvolle Tipps zum Vogelschutz im eigenen Garten bekommen.
Welche Vögel leben im Wald und wer brütet in Baumhöhlen und Nistkästen? Der Nistkastenlehrpfad startet ca. 50 Meter entfernt vom Naturparkzentrum und lädt Familien zu einer spannenden Entdeckertour durch die Welt der Waldvögel und Höhlenbrüter ein.
Der ca. 1,5 km lange Pfad richtet sich besonders an Familien und lädt zum Fragen, Staunen und Mitmachen ein. Begleitet werden die Besucher von der Blaumeise Bella, dem Maskottchen des Pfades. Sie erzählt aus ihrem Leben und nimmt Groß und Klein mit auf eine spannende Reise. Dabei kann man einen Blick in Bellas Lieblingsnistkasten werfen und verschiedene Nistmaterialien entdecken, die Vögel für den Nestbau nutzen.
Unterwegs lernt man unterschiedliche Behausungen kennen – von klassischen Meisenkästen bis zu Spezialnistkästen. Auch ein natürlicher Brutplatz sowie eine vom Buntspecht mit dem Schnabel gezimmerte Höhle lassen sich entdecken. Außerdem wird anschaulich erklärt, wie man mit einem Nistkasten richtig umgeht: vom Anbringen über die Pflege bis zur Reinigung – und was sich im eigenen Garten für Vögel tun lässt.
Der Nistkastenlehrpfad ist im Rahmen des Projekts „Zaberfeld für biologische Vielfalt“ entstanden – mit Unterstützung der WGV, von FORST BW und weiteren regionalen Förderern.
Dem Hirschkäfer auf der Spur
Jeder kennt ihn, selten bekommt man ihn zu Gesicht: Der Hirschkäfer ist der größte bei uns lebende Käfer. Beeindruckend ist er aber nicht nur wegen seiner Größe sondern auch wegen der imposanten Oberkiefer der Männchen, die an das Geweih eines Hirsches erinnern und dem Käfer seinen Namen gegeben haben.
Sein Lebenszyklus in Stationen - das ist unser Hirschkäferpfad!
Unmittelbar an das Naturparkzentrum angrenzend im benachbarten Mannwald, direkt gegenüber dem Eingang zum Naturparkzentrum, startet der ca. 200m lange Hirschkäferpfad.
Auf Infotafeln und Aktivstationen sowie einem, im Naturparkzentrum zu erhaltenden Quiz rund um unseren
größten Käfer, erklärt dieser Pfad die Entwicklung einer kleinen Larve bis zu einem imposanten Hirschkäfer.
Highlight ist die Hirschkäferstube welche als keines Waldklassenzimmer (nicht überdacht) gestaltet ist und einen sehr schönen Platz für ein Picknick bietet sowie die mannsgroßen, geschnitzten Hirschkäferskulpturen am Ende des Pfades.
Der Zeitbedarf für diesen Pfad liegt individuell bei 30 - 60 Minuten.
Weitere Informationen zu unserem HirschkäferPfad finden Sie hier
Lehr- und Erlebnispfad 'Wasserwelt'
Ein Lehr- und Erlebnispfad mit verschiedenen Stationen rund ums Thema Wasser oder einach auch ein toller Wasserspielplatz für Kinder.
Die WasserWelt in Zaberfeld ist ein Stranderlebnis für daheim.
Gerade an heißen Tag eine ideale Abkühlung für die ganze Familie.
In ca. 200 m Entfernung vom Naturparkzentrum beginnt am Riesenbach, direkt an der L1103, die WasserWelt Zaberfeld. Ein ca. 900 m langer Wassererlebnispfad und auch für Familien mit Kinderwagen, sehr gut zu befahren.
Im Naturparkzentrum kann eine Wasser-Erlebnisbox als Trolley mit Arbeitsblättern und verschiedenen Utensilien wie Bestimmungshilfen, Kescher, Becherlupen etc. entliehen werden. Bitte melden Sie dies vorab telefonisch im Naturparkzentrum an.
Leihgebühr: 5 €, Kaution 20 € für Wasser-Erlebnisbox
Zeitbedarf: mindestens 2 Stunden
Weitere Informationen zur WasserWelt Zaberfeld finden Sie hier









