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Sunday for nature: Naturerlebnistag am Naturparkzentrum

Generationenübergreifender Spätsommergenuss
Rund 4000 Menschen werden sich wohl am 15. September zum Naturerlebnistag bei herrlichem spätsommerlichem Wetter rund um das Naturparkzentrum in Zaberfeld eingefunden haben.

 

Erfreulich viele waren in diesem Jahr mit dem Fahrrad gekommen. In seiner Begrüßung wies Naturparkvorsitzender Andreas Felchle in Anwesenheit der Abgeordneten Eberhard Gienger MdB und Joachim Kößler MdL sowie einiger Bürgermeister aus den Naturparkgemeinden darauf hin, dass es eine der wichtigsten Aufgaben des Naturparks sei, den Menschen solche Naturerlebnisse aus erster Hand zu bieten. Das Wissen um die Natur und um ihren Schutz halte leider nicht immer Schritt mit der Sorge um ihren Erhalt angesichts des Rückgangs von Insekten oder der Schäden in unseren Wäldern. Hier setze der Naturpark mit seinen vielfältigen Infoangeboten und Projekten an, von der Ausstellung im Naturparkzentrum bis zum Anlegen von Blühflächen in der Kampagne Blühender Naturpark. Unter dem Motto „Erzähl’s uns“ waren die Besucher des Naturerlebnistages aufgefordert, ihre Hinweise, Ideen oder auch Kritik an eine große Karte des Naturparks zu pinnen. Rund 50 Besucher machten von dem Angebot Gebrauch und steuerten Anregungen wie ein Slow Up – einen autofreien Sonntag – oder etwa die Einrichtung weiterer Erlebniswege für Familien ein. Die Aktion „Erzähl’s uns“ bildete zugleich den Auftakt für den Prozess zur Fortschreibung des Naturparkplans, des Managementplans für die kommenden 10 Jahre.

Am Naturerlebnistag gab es reichlich Gelegenheit, sich über die Natur zu informieren, mitten in der sonnenbeschienenen Landschaft des oberen Zabergäus. Beim Untersuchen von Eulengewöllen, bei der Bestimmung alter Obstsorten, beim Mikroskopieren von Insekten oder beim Untersuchen heimischer Pilze gab es viel Wissenswertes und Interessantes über die heimische Natur von kompetenten Experten zu erfahren. Der Bogen reichte von der Beratung über Pedelecs bis zu vogelkundlichen Erläuterungen am Stand der ORNI-Schule Zaberfeld. Kleine Exkursionen boten Gelegenheit, das Naturwissen direkt am Puls der Natur zu vertiefen. Und überall war Mitmachen angesagt, sei es für die Kinder beim Basteln von Eulen aus Naturmaterialien am Stand der Erdgas Südwest oder am Stand von ForstBW beim Bau von Insektenhotels oder für die Älteren beim Sensendengeln oder beim Bestimmen alter Obstsorten. Apfelsaft pressen, Brutröhren von Wildbienen oder Vogelnistkästen bauen, Fantasietiere schnitzen, Hühner oder gar eine Uhudame aus dem Wildparadies Tripsdrill streicheln – die Besucher erlebten die Natur in ihren Facetten buchstäblich aus erster Hand. Angesichts des herrlichen Wetters der große Renner: das Wildobsteis aus Sulzfeld. Aber auch das vielfältige Kuchenangebot des OGV Zaberfeld fand großen Zuspruch und war bereits vor dem Ende des vielfältigen Erlebnistages aufgezehrt. Dank der - wie immer - engagierten Unterstützung durch das Team vom Wirtshaus am See war für das leibliche Wohl gesorgt. Und so waren leuchtende Kinderaugen, interessierte und entspannte Besucher der beste Lohn für den alljährlich großen Organisationsaufwand des Naturparkteams um die Projektverantwortliche Britta Zürn.

 

Veranstaltungsflyer

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