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Erster Eppinger-Linien-Wandermarathon sorgt für gutgelaunte Wanderer

Erschöpft aber glücklich, so könnte man wohl die vorherrschende Stimmung unter den knapp 400 Wanderfreunden beschreiben, die sich am Samstag, 24. Juni, um 5.30 Uhr an der Enztalhalle in Mühlacker zum ersten Eppinger-Linien-Wandermarathon aufgemacht und nach rund 55.000 zurückgelegten Schritten und knapp 41 km das Ziel im Eppinger Kraichgau-Stadion erreicht hatten. Eine Bilddokumentation findet sich auf der Facebookseite des Naturparks www.facebook.com/NaturparkStrombergHeuchelberg oder auf www.eppingen.org . 

Ideales Wanderwetter sorgte für den passenden Rahmen, als Oberbürgermeister Frank Schneider, Mühlacker, und Naturparkgeschäftsführer Dietmar Gretter die Teilnehmer begrüßten und das Signal zum Start gaben. Davor hatten sich die Wanderfreunde bereits im Foyer der Enztalhalle ihre Starterpakete mit Roadbook, Teilnehmer-T-Shirt, Eppinger-Linien-Multifunktionstuch und ein wohlschmeckenden Frühstück abgeholt. „Mit dem Eppinger-Linien-Wandermarathon wollen wir den im Januar als Qualitätsweg zertifizierten Eppinger-Linien-Weg und zugleich Kraichgau und Stromberg als Wanderregion bei Wanderfreunden bekannt machen“, beschreibt der Naturparkleiter das Ziel des neuen Events, der gemeinsam von Naturpark Stromberg-Heuchelberg und Kraichgau-Stromberg Tourismus geplant und organisiert wurde. Gemessen an den vielen begeisterten Einträgen im Gästebuch des Wandermarathons und an der greifbar guten Stimmung unter den Teilnehmern kann man wohl feststellen: Ziel erreicht. Die Veranstalter hatten sich gemeinsam mit vielen Partnern - von den Anrainergemeinden an den Eppinger Linien über Heimatfreunde, Wander- und Sportvereine, DRK bis zu Spendern und Sponsoren – einen bunten Strauß an Wandererlebnissen einfallen lassen. „Ohne unsere vielen Partner hätten wir diese Veranstaltung nicht in dieser Vielfalt realisieren können. Sie sind das Fundament und zugleich an den Stationen unterwegs das Gesicht der Veranstaltung“, so die Geschäftsführerin des Kraichgau-Stromberg Tourismus e.V., Christina Lennhof. Den Veranstaltern sei es deshalb ein Anliegen, allen Helfern und Unterstützern herzlich zu danken, die mit ihrem Engagement dazu beigetragen hätten, Kraichgau und Stromberg als gastfreundliche und attraktive Region zu präsentieren. Auch seitens des Landes wurde die Veranstaltung als Instrument zur Stärkung des Ländlichen Raums im Rahmen der Naturparkförderung unterstützt.

 Ob Weltkulturerbe Kloster Maulbronn, die original erhaltenen Schanzanlagen und Rekonstruktionen, die Großplastiken des Gemminger Künstlers Hinrich Zürn oder das Grenzhäuschen der Heimatfreunde Eppingen an der früheren badisch-württembergischen Grenze: der Wandermarathons bot einige kulturelle Glanzlichter. Die abwechslungsreiche Landschaft mit weiten Ausblicken, schattigen Waldwegen und sommerlichen Wiesen und Weinbergen tat das Ihrige, um den Wanderfreunden die herausfordernde Strecke so abwechslungsreich und angenehm wie möglich zu gestalten. Auch die Verpflegung entlang der Strecke ließ keine Wünsche offen. Mineralwasser, Obstsnacks und Müsliriegel an Verpflegungsstationen entlang der Marathonstrecke, Pasta, Gegrilltes, Maultaschen und Kuchenbuffet an den Zielarealen in Leonbronn und Eppingen, Eppinger-Linien-Likör und Wein-Versucherle machten aus dem Wandermarathon eine schmackhafte Entdeckungstour. Die Teilnehmer wussten zudem zu schätzen, dass sie sich mit kleinem Gepäck auf den anstrengenden Weg machen konnten. Nicht weniger gewürdigt wurden die vielen organisatorischen Details, die dazu beitrugen, einen stimmigen und positiven Gesamteindruck zu hinterlassen. Ob stimmungsvolle musikalische Umrahmung, Polaroid-Zielfotos, Bus-Shuttle, hölzerne Hügelstürmer-Medaille oder die sorgfältige Beschilderung: die Teilnehmer waren voll des Lobes über die gute Abwicklung des Events durch das Team um Projektmanagerin Mareike Gerz. Viele Teilnehmer äußerten in Gesprächen oder im Gästebuch den Wunsch nach einer Wiederholung der Veranstaltung. Und so sind sich Christina Lennhof und Dietmar Gretter einig: „Das Konzept eines Wandermarathons entlang der Eppinger Linien und die Resonanz der Teilnehmer sind zu gut, um es bei einer einmaligen Veranstaltung zu belassen. Der Wandermarathon war ein Musterbeispiel regionaler Zusammenarbeit. Wenn wieder genügend Partner und Ressourcen zur Verfügung stehen, werden wir uns auch 2018 wieder an die Umsetzung eines Wandermarathons wagen“.

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