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Naturparke in Ba-Wü

2. bis 6. Juni - Jubiläumswanderung brachte Natur und Kultur zusammen


Von seiner schönsten Seite präsentierte sich der Naturpark  zur Jubiläumswanderung vom 2. bis 06. Juni. Die Wanderer zeigten sich äußerst angetan von den herrlichen Ausblicken und den kulturellen Highlights entlang der ausgewählten Etappen, vor allem aber auch von der gastfreundlichen Bewirtung im Hotel Herzogskelter oder an den Rastplätzen während der Tour. Sehr bereichernd die zahlreichen Informationen, die Wanderleiter Robert Schopper und Naturparkmitarbeiterin Tatjana Mohr unterwegs bereit hielten.

Das Ziel des Naturparks, Naturliebhabern die Reize der Naturoase zwischen Heilbronn und Pforzheim näher zu bringen, wurde voll erreicht. Der Naturpark bedankt sich auf diesem Wege herzlich bei allen Akteuren, die zum Gelingen der Wandertour beigetragen haben.

Die Wandertour startete auf geschichtsträchtigem Boden im Kloster Maulbronn mit einer Führung durch den Naturparkvorsitzenden und Maulbronner Schultes Andreas Felchle. Über Eichelberg und Burgberg gelangten die Teilnehmer zur ersten Mittagsrast in den Neuen Weinbergen zwischen Illingen und Schützingen, wo sie eine liebevoll vorbereitete und dargereichte Verpflegung inklusive musikalischem Abschiedsgruß von Frau Edith Trampus, Frau Ursula Pfeil und Frau Inge Pfeiffer vom Gesangverein Frohsinn Schützingen erwartete. Nach erneut herrlichen Ausblicken von der Eselsburg ging es zur abschließenden Besichtigung des Weinmuseums Horrheim mit Informationen und einer kleinen Weinverkostung durch Familie Ilshöfer. Die zweite Tagesetappe erreichte am Baiselsberg den höchsten Punkt des Naturparks und führte vorbei am ehemaligen Nonnenkloster nach Ochsenbach. Gepflegtes Fachwerk, gute schwäbische Küche im Landgasthof Stromberg und interessante Informationen am historischen Weinberg am Geigersberg bereicherten in Ochsenbach die Wandertour. Begleitet von herrlichen Panoramablicken endete die Etapppe in Hohenhaslach bei einem Vesper im Weingut Baumgärtner. Geologie, Jagdgeschichte(n) und schattige Wälder kennzeichneten die dritte Etappe von Hohenhaslach über Freudental nach Güglingen. Die interessanten Informationen und das musikalische Ständchen vom Kreisforstamt Heilbronn während der Mittagsrast an der Steinehauhütte werden den Wanderern in bester Erinnerung bleiben. Vorbei an Wolfstein und Ruine Blankenhorn gelangten die Wanderer über die Himmelsleiter zum Güglinger Marktplatz, wo sie einen guten Tropfen aus dem Weinbrunnen genießen konnten. Dass der Stromberg auch nach Norden über das Zabergäu herrliche Ausblicke bietet, erlebten die Wanderfreunde bei Kaiserwetter am weißen Steinbruch Pfaffenhofen. Die vierte Etappe führte weiter zum Naturparkzentrum am Stausee Ehmetsklinge in Zaberfeld. Gestärkt durch das Mittagessen im Wirtshaus am See erfuhren die Jubiläumswanderer Spannendes über den untergegangenen Ort Mörderhausen. Am Abend belohnten ein zünftiges Vesper und ein traumhafter Ausblick für den Anstieg auf den Sternenfelser Schlossberg.

Die Abschlussetappe führte zunächst nach Oberderdingen. Hier angekommen besichtigten die Teilnehmer den historischen Ortskern mit seinen liebevoll restaurierten Fachwerkhäusern und erkundeten mit Gästeführer Kicherer den markanten Amthof. Nach der Mittagsrast im Weingut Lutz führte die Tour über ausgedehnte Felder und Streuobstwiesen hinauf zum Derdinger Horn mit seiner grandiosen Aussicht über das „Land der tausend Hügel.

Über den Hollerstein führte die Route weiter nach Freudenstein und Hohenklingen. Die Eppinger Linien bildeten noch einmal einen geschichtsträchtigen Rahmen für die letzte Strecke der Jubiläumswanderung, die im Maulbronner Klosterhof einen würdigen Abschluss fand.