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Dreitageswanderung - Donnerstag, 23. Juni 2011, bis Samstag, 25. Juni 2011
Die diesjährige Dreitageswanderung mit den Naturparkführern des Naturparks Stromberg-Heuchelberg fand bei bestem Wanderwetter unter reger Beteiligung statt. An jedem Tag waren mehr als 15 Wander lustige unterwegs, von denen viele die gesamte Tour vom 23. bis zum 25. Juni über 50 km mitwanderten. Diese Mehrtages-Wanderungen im Naturpark Stromberg-Heuchelberg finden seit 2010 statt. Im letzten Jahr wurde der Stromberg erwandert, dieses Jahr die schönsten Wege und Aussichten des Heuchelbergs.
Während der Wanderungen erzählen die Naturparkführer Interessantes und Erstaunliches aus Natur und Geschichte der Tour - und natürlich kommen auch Wein und Speisen der Gegend bei den Wanderungen niemals zu kurz!
Beim Start in Brackenheim begrüßte Bürgermeister Kieser die 22 Wanderer mit ihren Begleitern und wünschte ihnen gutes Gelingen. Nach dem Besuch des Theodor Heuss Museums ging es durch die Altstadt und danach durch Brackenheimer Weinlagen hinauf zur Burg Neipperg. Dort wurde zur Belohnung des Aufstiegs ein Glas Secco aus dem Gräflichen Keller für die Wanderer gereicht.
Über die Hochebene mit Sicht über Zabergäu und Strohgäu hinweg, ging es hinüber zum Heiligenberg und zur Mittagsrast auf dem Hörnle. Gestärkt ging es durch Wald, Wiesen und Weinberge zum Hauptzug des Heuchelbergs und zur Heuchelberger Warte. Dort auf dem Turm genoss die Gruppe die Rundumsicht von der Steinsburg über den Odenwald, bis zum Stuttgarter Fernsehturm. Bei kleinen Stopps unterwegs konnte die Besonderheiten der Landschaft und ihre Natur betrachtet und von den Naturparkführern erklärt werden. Der Abstieg über die ehemalige Hachenburg nach Schwaigern, zum Ende der ersten Etappe, war dann schnell bewältigt.
Am Freitag morgen startete die Gruppe am Schwaigerner Schloss. Nach einer kurzen Einführung in die Schwaigerner Geschichte, vorbei am Hexenturm wo noch 1713 eine Frau Anna Maria Heinrich als Hexe eingesperrt war, bevor sie hingerichtet wurde. An den Waldhöfen vorbei wanderte die Gruppe langsam bergauf, bis der Heuchelberg erreicht war. Auf dessen Rücken ging es durch dichten Wald und vorbei an vielen interessanten Pflanzen bis zur Mittagsrast,der Gasthof Linde in Niederhofen erreicht war. Der Anstieg zur Leinburg war gemütlich und danach fielen vor allem die zum Teil grossen Elsbeeren und Speierlingsbäume am Waldrand auf, bevor der Grenzsteinpfad die Aufmerksamkeit auf sich zog. Am alten Gemäuer des Ottilienbergs verweilte die Gruppe zu einer kurzen Rast bevor das Tageziel die Villa Waldeck in Eppingen zur Schlußrast einludt.
Zur letzten Etappe am Samstag morgen wartete auf dem Marktplatz eine Stadtführerin, die interessante Details zur Eppinger Altstadt und den uralten Fachwerkhäuser erzählen konnte.
Am Eppinger Judenfriedhof wurde nochmal Halt gemacht und die Stadtführerin erklärte die Bedeutung der verschiedenartigen Grabmale. Danach erreichte die Gruppe bald den Jägersee und nun ging es die bewaldete Eppinger Hardt entlang zu dem berühmten Steinhauerdorf Mühlbach, wo im Steinhauermuseum ein erfahrener Steinmetz über die früheren Plagen und Risiken seines Berufsstandes erzählte. Kurz hinter Mühlbach wartete in einer Waldhütte ein reichlich gedeckter Tisch als Mittagsrast inmitten der Natur. Zur Ravensburg war es nur noch eine dreiviertel Stunde auf der nun die Aussicht über das Kraichgau zum südlichen Odenwald und dem östlichen Kamm des Pfälzer Wald bewundert werden konnte. Die letzte Strecke über Sulzfeld nach Kürnbach, der bekannten Schwarzriesling-Gemeinde, war schnell bewältigt, wo im Rathaus der Bürgermeister Hauser die Wandergruppe begrüßte und als Erfrischung einen dieser hervorragenden Tropfen als Willkommensgruß anbot.
Wie auch schon im ersten Jahr versprachen sich viele der Mitwanderer, die Tour im nächsten Jahr wieder mitzuwandern. Bei Interesse können die Daten online unter www.ilseschopper.de erfragt werden.
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